Bildungszentrum

Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben beinhaltet auch Bildung. Ofmals geht es bei der Bildung von Erwerbslosen nur um die Verbesserung der Vermittlungschancen. Bildung bedeutet aber mehr, es geht um Handlungsoptionen für ein Leben mit Erwerbslosigkeit und zu deren Überwindung. Themen von Erwerbslosenbildung könnten u.a. dementsprechend sein: Seminare zu sozialrechtlichen Fragen, psychosoziale Belastungen der Erwerbslosigkeit, Humanisierung der Arbeitssuche (Kommunikationstraining, Förderung von Selbstbewußtsein, Kontrolle eigener Emotionen, Methoden der Bewältigung unbekannter Situationen), Ursachen von Erwerbslosigkeit, Leben in der Erwerbslosigkeit. Auch geht es nicht nur um die Vermittlung von Fachwissen, sondern die Betroffenen sollen zu selbständigem Handeln zur Bewältigung ihrer Lebenssituation befähigt werden. Es könnten u.a. Bildungskurse bzw.-seminare zu folgenden Themen stattfinden:
Es könnten Informationsveranstaltungen stattfinden, zu den Hartzgesetzen, zur Rürupkommission, zur Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, Existenzgeld, Kritik der Arbeitsgesellschaft und Zukunft der Arbeit usw. Die Themen sollten sich jedoch nicht nur auf Erwerbslosigkeit und Arbeit beschränken, interessant wären auch Gender, Rechtsextremismus, Gesundheit, Globalisierung, Migration, Stadtentwicklung usw. Auch Zukunfts-und Geschichts-werkstätten wären denkbar. Ein Zeitungsarchiv zu den Themen Arbeit und Erwerbslosigkeit kann geführt werden. Selbst eine kleine Bibliothek könnte entstehen. Im Bildungsbereich gibt es unendliche Möglichkeiten. Wichtig für Erwerbslose ist, daß die Angebote kostengünstig oder kostenlos sind. Konkrete Beispiele für Bildungsangebote folgen:
Das Programm @-learning (das kleine 'a' für ein Logo zu einem A-Amt 'A' mit @-Kringel)



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