Beschäftigungszentrum

Aufgrund der Massenarbeitslosigkeit werden neue Ansätze zur Existenzsicherung benötigt. Die Soziale Ökonomie ist ein neuer Ansatz zur Existenzsicherung. Es werden Ressourcen z.B. bei Arbeitsmarktopfern und eine langfristige Existenzsicherung gesucht. Solche Betriebe werden basisdemokratisch geführt. Genossenschaften und Vereine sind Organisationsformen dieser Sozialen Ökonomie. Es geht darum, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen, neue Bedarfe zu decken. Auf der Basis der Potentiale der Benachteiligten können Armutsquartiere nachhaltig verändert werden. Die Ressourcen der oftmals erwerbslosen Bewohner müßten nur genutzt werden. Wir möchten der erwerbslosen und armen Bewohnerschaft benachteiligter Quartiere beim Aufbau von Selbsthilfeorganisationsstrukturen helfen. Dazu können wir Bildungsprojekte zur Förderung ökonomischer Selbsthilfe anbieten und am besten selbst Beschäftigungs-möglichkeiten schaffen. Sozialgenossenschaften Betroffener oder Selbsthilfegenossenschaften sind ein Weg. Ziele von Sozialgenossenschaften sind mehr Arbeitsplätze, eine bessere soziale und gesundheitliche Versorgung sowie selbstbesimmte Arbeit. Wir beabsichtigen, eine Genossenschaft zu gründen, um kollektiv und selbstverwaltet neue Beschäftigungsfelder zu suchen und Arbeitsplätze zu schaffen. Das wird ein langfristigerer Prozeß sein.

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